top of page
Restwell-logo

Warum es wichtig ist

Unsere Umwelt hat sich schneller verändert als unsere Biologie

Während des grössten Teils der Menschheitsgeschichte richtete sich der Alltag nach natürlichem Licht und Dunkelheit. In Schlafzimmern gab es weder elektrische Beleuchtung noch Stromleitungen oder Wireless-Geräte.

Heute verbringen wir viel Zeit in Innenräumen, umgeben von künstlichem Licht und vernetzter Technik. Das erleichtert unseren Alltag und verändert zugleich die Bedingungen, unter denen wir schlafen und uns erholen.

Farm1.png

Licht als biologische Information

Licht ermöglicht uns weit mehr als nur das Sehen. Es ist ein wichtiges biologisches Signal, das unsere innere Uhr und damit unseren Tag-Nacht-Rhythmus mitsteuert.

Natürliches Licht verändert sich im Tagesverlauf. Morgenlicht, die Helligkeit am Mittag, warmes Abendlicht und nächtliche Dunkelheit geben Gehirn und Körper unterschiedliche Signale. Dieser Wechsel zwischen Hell und Dunkel beeinflusst Schlafzeiten, Hormonausschüttung, Wachheit, Stimmung und Stoffwechsel.

​

Abendbeleuchtung und Blaulicht

​

Helles Licht mit hohem Blauanteil kann am Abend die Melatoninausschüttung unterdrücken und die Vorbereitung des Körpers auf den Schlaf verzögern. Zum Licht, das unsere Augen erreicht, tragen Deckenleuchten, Nachttischlampen und Bildschirme gemeinsam bei.

​

Zu Hause können bereits einfache Anpassungen helfen: abends gedämpftes, wärmeres Licht nutzen, nicht benötigte Deckenleuchten ausschalten und die Bildschirmhelligkeit reduzieren.

​

Wie sich Lichtquellen unterscheiden

​

Das Lichtspektrum zeigt, welche Wellenlängen eine Lichtquelle abgibt. Sonnenlicht enthält neben den sichtbaren Farben auch einen erheblichen Anteil an Infrarotstrahlung, die jenseits des sichtbaren roten Lichts liegt.

​

Typische weisse LEDs haben häufig einen ausgeprägten Blauanteil und geben nahezu keine Infrarotstrahlung ab. Glühlampen erzeugen ein breites Spektrum mit hohen Rot- und Infrarotanteilen.

​

Zwei Lampen können ähnlich warm wirken und dennoch unterschiedlich viel Blaulicht abgeben. Eine Messung des Lichtspektrums macht Unterschiede sichtbar, die sich mit dem Auge allein kaum beurteilen lassen.

Light spcectrum blue2.png
Light spcectrum red-zoom.png
Flicker.png

Typische weisse LED
Ausgeprägter Blau-Peak, praktisch kein Infrarot

Glühlampe
Breites Spektrum mit viel Rot- und Infrarotlicht

LED-Flimmern
Schnelle Schwankungen der Helligkeit

Flimmern: wenn die Lichtintensität schwankt

​

Manche Lampen erzeugen schnelle Schwankungen der Lichtintensität, sogenanntes Flimmern – selbst wenn das Licht gleichmässig erscheint. Wie stark es flimmert, hängt vom Leuchtmittel und von der Dimmereinstellung ab. Flimmern kann die Augen belasten und zu Kopfschmerzen oder Ermüdung beitragen.

Einfache Schritte für den Alltag

  • Tagsüber: helles, natürliches Licht nutzen.

  • Am Abend: auf gedämpftes, wärmeres Licht umstellen.

  • Beim Schlafen: das Schlafzimmer dunkel halten.

Wir sind elektrische Wesen

Electrical Beings.png

Der menschliche Körper nutzt ständig elektrische Signale.

​

Die elektrische Aktivität des Gehirns lässt sich mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) erfassen, die des Herzens mit einem EKG (Elektrokardiogramm). Auch Nerven, Muskeln und Zellen sind auf elektrische Signalübertragung angewiesen.

​

Diese vertrauten Beispiele zeigen, dass elektrische Vorgänge zu unserer Biologie gehören. Die Forschung untersucht auch, wie elektromagnetische Felder von aussen mit dem Körper wechselwirken, unter welchen Bedingungen dies geschieht und ob sich daraus gesundheitliche Auswirkungen ergeben. 

​WLAN, Mobilfunk und Bluetooth nutzen hochfrequente elektromagnetische Strahlung zur Übertragung von Informationen.

Messungen schaffen Klarheit

Das auffälligste Gerät ist nicht immer die wichtigste Quelle. Messwerte am Bett können beispielsweise durch ein Ladegerät auf dem Nachttisch, Leitungen in der Wand, einen Router im Nebenzimmer oder Geräte an anderer Stelle im Gebäude beeinflusst werden.

​

Messungen helfen festzustellen, welche Quellen die Messwerte am Schlafplatz besonders beeinflussen. Anschliessend lässt sich prüfen, ob das Umstellen, Ausstecken oder Ausschalten eines Geräts einen messbaren Unterschied macht.

Bedside charging scene.png

Besondere Aufmerksamkeit im Kinderzimmer

Gehirn, Nervensystem und Körper von Kindern befinden sich noch in der Entwicklung. Die geringere Körpergrösse und das sich entwickelnde Gewebe können beeinflussen, wie hochfrequente elektromagnetische Energie im Körper aufgenommen und verteilt wird.

​

Diese Unterschiede allein belegen keine gesundheitliche Schädigung. Sie gehören jedoch zu den Überlegungen, die für einen vorsorglichen Umgang sprechen.

 

Im Kinderzimmer lohnt sich zunächst ein Blick auf Geräte in Bettnähe: Nachtlichter, Hörspielgeräte, Babyphones, Tablets und Ladegeräte.

​

Bei der Analyse berücksichtige ich, wie diese Geräte genutzt werden und welche praktischen Anpassungen zum Alltag des Kindes und zu den Bedürfnissen der Familie passen.

Children protection.png

Ein vorsorglicher Ansatz

Menschen nehmen Einflüsse aus ihrer Umgebung unterschiedlich wahr. Manche berichten über Beschwerden im Zusammenhang mit Wireless-Technologien oder elektrischen Einflüssen, während andere keine unmittelbaren Auswirkungen bemerken. Die Ursachen dieser berichteten Unterschiede sind wissenschaftlich weiterhin umstritten.

​

Über die langfristigen biologischen Auswirkungen unserer sich verändernden elektromagnetischen Umgebung sind noch Fragen offen. Wenn unmittelbar keine Wirkung spürbar ist, lässt sich daraus allein nicht ableiten, welche Bedeutung eine jahrzehntelange Exposition haben könnte.

​

Restwell setzt auf praktische, verhältnismässige Veränderungen. Wird ein Gerät während des Schlafens nicht benötigt und lässt es sich einfach umstellen, ausschalten oder anders konfigurieren, kann die Exposition oft mit wenig Aufwand reduziert werden.

​

Aufwendigere oder kostspieligere Massnahmen wie Abschirmungen oder Änderungen an der fest installierten Verkabelung benötigen eine fundierte Begründung und entsprechende weitere Abklärungen.

Bedroom1.png

Bei der Schlafumgebung beginnen

Das Schlafzimmer ist ein sinnvoller Ausgangspunkt: Wir verbringen dort jede Nacht viele Stunden an ungefähr derselben Stelle. Eine Analyse hilft Dir, die Einflüsse an Deinem Schlafplatz besser zu verstehen und Veränderungen rund um das Bett direkt zu testen.

Forschung & Quellen

Die wissenschaftliche Beweislage unterscheidet sich deutlich je nach Art der Exposition. Einige Fragen werden weiterhin kontrovers diskutiert.

​

Restwell berücksichtigt sowohl Forschungsergebnisse, die für weitere Untersuchungen und einen vorsorglichen Umgang sprechen, als auch systematische Übersichtsarbeiten und behördliche Bewertungen, die zu beruhigenderen Einschätzungen kommen.

​

Forschung & Quellen ansehen (Englisch) →

bottom of page